Steuererstattung bei PV-Anlagen

Bis zu 65% Abschreibung innerhalb zwei Jahren
Bei Steuerpflichtigen kommt Freude auf, wenn im Bescheid zu lesen ist: "Mithin sind zuviel entrichtet." - Warum das inbesondere mit Photovoltaik-Anlagen möglich ist, erfahren Sie nachfolgend.

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PV-Anlagen erzeugen stabile Sonnenerträge und hohe Steuererstattungen

Marc Sonnenschein hat ein relativ hohes zu versteuerndes Einkommen und zahlt jedes Jahr viele Tausend Euro an Steuern. Eine für Solarstromerzeugung geeignete Dachfläche besitzt er nicht. So entscheidet er sich für eine moderne PV-Anlage im Wert von € 200.000 auf einem gepachteten Dach vom deutschen Marktführer für PV-Direktinvestments.

Steuererstattung
Da bei Herr Sonnenschein alle Voraussetzungen stimmen und die Steuererklärung 2016 noch nicht abgegeben wurde, macht er einen Investitionsabzugsbetrag (IAB) von 40%, also € 80.000 sofort geltend. So erhält er eine Steuererstattung von € 33.600. Für das Jahr 2017 kann er vom restlichen Buchwert (€ 200.000 minus € 80.000 = € 120.000) weitere 25% geltend machen (Abschreibung für Abnutzung, AfA+Sonder-AfA). Das führt zu einer weiteren Steuererstattung von € 12.600.
Bisher sind € 150.000 abgeschrieben - die übrigen € 50.000 verteilt er nun linear auf die 19 Jahre EEG-Zeitraum und nutzt so eine jährliche Abschreibung von fast 2,8% (AfA).

Zwischenstand
Summa summarum erhält Herr Sonnenschein in der Anschaffungsphase seiner PV-Anlage € 46.200 vom Finanzamt zurück. Das entspricht einem zusätzlichen Kapitalfluss ("Einnahmen") von 23% des Gesamtinvestments.

Finanzierung
Marc Sonnenschein möchte die aktuelle Niedrigzinsphase nutzen und seinen Geldbeutel schonen. So nimmt er das Angebot der Hausbank an, die PV-Anlage bis auf einen Eigenkapitalanteil von 20% für 15 Jahre zu finanzieren. Sein Aufwand liegt damit bei € 40.000. Zur Erinnerung: die Steuererstattung vom Finanzamt beläuft sich auf € 46.200. Sein einzusetzendes Kapital für die PV-Anlage ist somit praktisch Null und er hat sogar schon etwas Gewinn gemacht. Herr Sonnenschein besitzt nun ein eigenes Solarkraftwerk mit regelmäßigen, gesetzlich gesicherten Erträgen.

Laufzeit
Die PV-Dachanlage nutzt eine Pachtdauer von 25 Jahren plus Verlängerungsoptionen. Nach Kosten für Betriebsführung, Wartung und Versicherungen liegt der durchschnittliche Ertrag der Anlage bei rund 7% p.a.. Da seine Bank ihm einen günstigen Zins von 2% zusichert, beträgt die Zinsdifferenz 5%. Damit bezahlt sich seine Anlage innerhalb 15 Jahren aus eigener Kraft (Tilgung). Danach vereinnahmt Herr Sonnenschein weitere Jahre und Jahrzehnte rund 5% Ertrag (bei 2% Sicherheitsabschlag), das entspricht jährlich € 10.000 "Sonnenrente". Nach 25 Jahren kommen so beachtliche € 250.000 zusammen. PV-Anlagen als Betriebsvermögen genießen zudem üppige Steuerfreibeträge bei Vererbung. Das hat Herr Sonnenschein von seinem Steuerberater erfahren und freut sich, dass er für seine Nachkommen ein zusätzliches finanzielles Polster gebildet hat.

Zusammenfassung
Marc Sonnenschein hat einen rentablen und nachhaltigen Sachwert erworben, welcher sich ganz von allein bezahlt und für viele Jahrzehnte stabile Einnahmen bringt - davon 21 Jahre lang sogar staatlich garantiert.

(Dieses Beispiel stellt keine steuerliche Beratung dar und ersetzt nicht das Gespräch mit einem Steuerberater.)